Blog - DÜRFEN HUNDE NÜSSE ESSEN?

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DÜRFEN HUNDE NÜSSE ESSEN?
vor 3 Jahren

PANSEN, BLÄTTERMAGEN & CO.

NÜSSE ALS ERGÄNZUNG IN DER ROHFÜTTERUNG Dürfen Hunde Nüsse essen? Diese Frage lässt sich nicht pauschal mit "Ja" oder "Nein" beantworten. Einige Nuss-Sorten sind für Hunde durchaus erlaubt, aber andere Nussarten können für den Hund sehr schädlich sein. Grundsätzlich können Nüsse den Speiseplan des Hundes wertvoll ergänzen. Sie liefern ausser gesunden Fetten auch Mineralstoffe und Vitamine in einer natürlichen Zusammensetzung. Wir haben für Sie eine Übersicht aus 13 handelsüblichen und gängigen Nusssorten zusammengestellt. In unserem Barf Online Shop finden Sie weitere Angebote für eine gesunde Futterergänzung. FETT UND PHOSPHOR Nüsse enthalten sehr viel Fett, aber auch einen hohen Anteil an Phosphor. Das Fett ist sehr kalorienreich und fördert bei vielen Hunderassen das Übergewicht. Phosphor hingegen ist neben Kalzium ein bedeutender Mineralstoff in der gesunden Ernährung für Hunde und äusserst wichtig für Knochen und Zähne. Auf der anderen Seite kann ein Überschuss an Phosphor das Risiko für Nierenerkrankungen bei Ihrem Vierbeiner deutlich erhöhen. Deshalb sollten Sie Nüsse, auch wenn diese für Ihren Hund gut verträglich sind, nur in sehr geringen Mengen verfüttern. AUF DIE MAHLUNG KOMMT ES AN Damit der Hund Nüsse verwerten kann, müssen sie fein gemahlen sein. Ansonsten findet man sie unverdaut und nicht verwertet im Kot wieder. Unsere Fütterungsempfehlung lautet: ½ - 2 Teelöffel, je nach Grösse des Hundes und 3-4 mal pro Woche. Und wegen den wärmeempfindlichen, hochwertigen Fetten in den Nüssen, sollten diese immer im Kühlschrank gelagert und schnell aufgebraucht werden. SO KNACKEN SIE DIE NUSS FÜR IHREN HUND Unsere Liste mit den gängigen Nusssorten soll Ihnen dabei helfen, schnell herauszufinden, welche Nüsse Sie an Ihren Vierbeiner verfüttern dürfen. Bitte unbedingt merken: Unsere Empfehlungen beziehen sich immer auf ungesalzene, geschälte und unbehandelte Nüsse. #1. Cashewkerne Bitte nur gelegentlich verfüttern. Zwar sind Cashewkerne für Hunde sehr reich an Ballaststoffen und Omega-3-Fettsäuren, dafür enthalten sie aber sehr viel Fett und Phosphor. Das kann bei einigen Hunden Allergien auslösen. #2. Erdnüsse Erdnüsse enthalten ca. 25% Eiweiss und gehören dadurch zu den magnesiumreichen Lebensmitteln überhaupt. Genauso wie beim Menschen können Erdnüsse beim Hunde Allergien hervorrufen. Für Hunde mit Herz- und Nierenerkrankungen können Erdnüsse sehr gefährlich werden, weil sie u.U. epileptische Anfälle auslösen. #3. Haselnüsse Diese Nüsse sind für Hunde generell sehr gut verträglich. Allerdings enthalten sie ca. 60% Fett. Der Rest setzt sich zu 14% aus Eiweiss, Kalzium, Kalium und Vitaminen zusammen. Haselnüsse für Hunde gelten aber ebenfalls als Allergieauslöser. #4. Kokosnüsse Die Kokosnuss - eigentlich keine Nuss, sondern Steinobst - enthält deutlich weniger Fett als andere Nüsse, dafür aber sehr viele Vitamine der B-Gruppe. Darüber hinaus auch Vitamin E, Biotin und Folsäure. Kokosnuss für Hunde gilt als natürliches Heilmittel gegen Würmer im Hundekörper. #5. Macadamianüsse Für den Hund ist diese Nuss pures Gift! Sie ruft bei Hunden Muskelzucken, Erbrechen, Fieber und Lähmungen hervor. Diese Symptome zeigen sich meist erst 12 Stunden nach dem Verzehr von Macadamianüssen. Daher ist bei Macadamianüssen absolute Vorsicht geboten! #6. Maroni Maroni (“Esskastanien”) enthalten sehr viel Vitamin B und stärken damit das Nervensystem Ihres Vierbeiners. Sie ist darüber hinaus reich an Mineralien und Spurenelementen, dabei aber auch fettarm und glutenfrei. Für Hunde sind Maroni daher sehr gut geeignet. #7. Mandeln Mandeln für Hunde ist ein heikles Thema. Hunde dürfen ausschliesslich süsse Mandeln fressen und auch das nur in Massen. Bittermandeln setzen während der Verdauung giftige Blausäure frei und können daher für kleine Hunde rasch lebensbedrohlich werden. Süssmandeln enthalten viel Folsäure, Vitamine B & E, Kalzium, Magnesium und Kalium. #8. Paranüsse Wenn Ihr Hund zu Übergewicht neigt, dann lassen Sie besser die Finger von diesen Nüssen. Zwar sind Paranüsse sehr reich an Vitamin B und Selen, aber sie sind die reinsten Kalorienbomben. Ab und zu darf der Hund aber davon naschen. #9. Pekannüsse Pekannüsse sind in ihrer Zusammensetzung mit den Walnüssen vergleichbar und damit grundsätzlich gut für den Hund geniessbar. #10. Pinienkerne Da Pinienkerne keine Nüsse im eigentliche Sinne, sondern Früchte des Pinienzapfens sind, darf Ihr Hund ungeniert davon naschen. Pinienkerne sind für den Hund ziemlich harmlos. #11. Pistazien Frische Pistazien für Hunde sind bedenkenlos an den Hund zu verfüttern. Aber Vorsicht: Bei falscher Lagerung können gefährliche Schimmelpilze entstehen, die zu Verdauungsstörungen und sogar zu Leberproblemen führen können. #12. Schwarznüsse Dies Nussart ist sehr eng verwandt mit der Walnuss und eigentlich kann man dazu nur kurz und bündig festhalten, dass sie aufgrund von giftigen Pilzen nicht zur Verfütterung an Hunde geeignet ist. #13. Walnüsse Wie bereits oben bei den Schwarznüssen erwähnt, bieten auch Walnüsse für Hunde wegen des möglichen Pilzbefalls ein sehr hohes Gesundheitsrisiko: Epilepsie ähnliche Anfälle, Krämpfe, Zittern und Erbrechen können die Folge sein. Im Extremfall kann das sogar zum Tode führen. Geben Sie daher Ihrem Hund nur reife und geschälte Walnüsse, die dank der ungesättigten Fettsäuren sogar sehr gesund sind. Übergewichtige Hunde sollten aber wegen des gleichzeitigen hohen Fettgehalts keine Walnüsse fressen. Und auf unserer Barfland Webseite finden Sie noch mehr wertvolle Tipps für eine gesunde BARF Ernährung.

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