Blog - IST GEMÜSE UND FRÜCHTE BEIM BARFEN WICHTIG?

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SIND GEMÜSE UND FRÜCHTE BEIM BARFEN WICHTIG?
vor 2 Jahren No comments

Wenn es um Gemüse und Früchte geht beim Barfen scheiden sich die Geister. Manch einer argumentiert, dass der Hund wie sein Vorfahre der Wolf kein reiner Fleischfresser ist und daher auch pflanzliche Inhaltsstoffe zu sich nehmen muss. Andere sind der Meinung, dass Wölfe nur dann pflanzliche Nahrung zu sich nehmen wenn es nicht anders geht, also in Notsituationen. 

Somit möchte man dies seinem Hund auch nicht zumuten. Bei BARF geht es darum, die natürliche Nahrung eines Beutefressers so gut wie möglich nachzustellen. Da dieser seine Beute mit Haut und Haar frisst, inkl. dem Magen- und Darminhalt, sollte man auch bei BARF schwer verdauliche Komponente, sogenannte Rohfasern, bereitstellen, denn diese beeinflussen die Verdauung positiv und tragen zur Gesunderhaltung der Darmflora bei. Als Rohfaserlieferanten eignet sich Gemüse, Früchte sowie Samen und Nüsse in kleinen Mengen am Besten. Damit die sekundären Pflanzenstoffe aufgenommen werden können, sollte man das Gemüse und die Früchte, aber auch die Samen und Nüsse fein pürieren. Ob Gemüse und Früchte gekocht werden, hängt individuell vom Tier ab und sollte auf dessen Verdauung angepasst werden. Aber was wenn der Hund jegliche pflanzliche Komponente verweigert und fein säuberlich aussortiert? Da der pflanzliche Anteil in der Mahlzeit nicht zur Nährstoff- sondern zur Ballaststoffversorgung dient, kann man diese auch mit der Gabe von Flohsamenschalen zuführen. Benötigt wird nur eine kleine Menge, d.h. ein sehr kleiner Hund bekommt ca. ½ TL, ein sehr grosser Hund ca. 1 EL pro Tag…. Auch wenn es jetzt den Anschein erwecken könnte, dass Gemüse und Früchte als Ballaststofflieferant ansonsten wertlos für den Hund sind, so kann sich eine gute Mischung aus z.B. Beeren, Randen, Karotten sowie Spinat oder Salat (= rot, gelb, grün), ergänzt mit wenig Samen und Nüssen dennoch positiv auf die Gesundheit auswirken.

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