Blog - Welche Nahrungsergänzungen sind beim Barfen sinnvoll?

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Welche Nahrungsergänzungen sind beim Barfen sinnvoll?

Die biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF) erfreut sich bei vielen Hundehaltern grosser Beliebtheit. Ziel ist es, den Hund so natürlich wie möglich zu ernähren mit frischen, unverarbeiteten Zutaten, die dem Beuteschema von Wildtieren entsprechen. Dabei werden Muskelfleisch, Innereien, rohe fleischige Knochen, Gemüse und ausgewählte Öle kombiniert. Einen Überblick zur Rationsgestaltung finden Sie im bestehenden Blog zu BARF-Rationen auf barfland.ch/blog. Mithilfe des BARF Rechners lassen sich die Mengen individuell anpassen.

Trotz sorgfältig zusammengesetzter BARF-Rationen können bestimmte Nährstoffe in reinem Fleisch und Gemüse fehlen oder nicht im richtigen Verhältnis vorliegen. Besonders bei selbst erstellten Menüs besteht die Gefahr einer einseitigen Versorgung. Hier kommen gezielte Barf Zusätze aus dem Barfland Shop ins Spiel: Sie helfen, Nährstofflücken zu schliessen, Mangelerscheinungen vorzubeugen und die Gesundheit Ihres Hundes langfristig zu unterstützen.

1. Warum Nahrungsergänzungen beim Barfen wichtig sind mit praktischen Beispielen

Ein klassisches Beispiel ist Calcium. Muskelfleisch enthält viel Phosphor, aber kaum Calcium. Ohne zusätzliche Calciumquelle gerät das Verhältnis von Calcium zu Phosphor aus dem Gleichgewicht, was langfristig zu Knochenschwäche, Zahnproblemen und Störungen im Stoffwechsel führen kann. Eine einfache Lösung ist die Ergänzung mit Knochenmehl oder fein gemahlenen Eierschalen. Im Barfland-Shop finden Sie passende Produkte, zum Beispiel Calcium Knochenmehl, das sich leicht unter das Futter mischen lässt.

In der Praxis kommt es häufig vor, dass Hundehalter lange Zeit vor allem Muskelfleisch, Innereien und etwas Gemüse füttern, ohne ausreichend Calcium zu ergänzen. Mit der Einführung eines hochwertigen Calciumpräparats wie Calcium-Knochenmehl stabilisieren sich in solchen Fällen Knochen und Zähne, und der Hund wirkt insgesamt belastbarer und bewegungsfreudiger.

Auch fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und Vitamin D sind beim Barfen wichtig. Sie spielen eine Rolle für Haut, Fell, Sehkraft, Knochenstoffwechsel und Immunsystem. Ein Mangel kann sich etwa durch stumpfes Fell, Antriebslosigkeit oder Wachstumsstörungen zeigen. Hochwertige Fischöle oder Lebertran, beispielsweise Lachsöl von Barfland, können hier sinnvoll eingesetzt werden, sollten aber wegen des Überdosierungsrisikos immer sorgfältig dosiert werden.

Darüber hinaus benötigen Hunde je nach Lebensphase und Aktivitätsgrad unterschiedliche Mengen an Spurenelementen und weiteren Vitaminen. Wachsende Hunde, Sporthunde und Senioren haben zum Beispiel häufig einen erhöhten Bedarf an Omega-3-Fettsäuren, Zink und teilweise Magnesium. Omega-3-Fettsäuren unterstützen Gelenke und entzündungshemmende Prozesse; Zink ist wichtig für Haut und Fell. Ein aktiver Arbeitshund mit ersten Anzeichen von Gelenksteifigkeit profitiert oft deutlich von der regelmässigen Gabe eines hochwertigen Lachsöls wie dem Produkt von Barfland.

2. Wichtige Vitamine und Mineralien beim Barfen

Damit Ihr Hund alle essenziellen Nährstoffe erhält, sollten Sie auf folgende Vitamine, Mineralien und Ergänzungen besonders achten. Die Dosierungen sind Richtwerte und beziehen sich in der Regel auf das Körpergewicht des Hundes.

Ergänzung

Nutzen für den Hund

Empfohlene Dosierung (pro kg Körpergewicht)

Praktisches Beispiel

Calcium

Knochen, Zähne, Muskelfunktion

100–200 mg

Knochenmehl  oder Eierschalenpulver

Phosphor

Energiestoffwechsel, Zellfunktionen

im Verhältnis Ca:P 1:1 bis 1:1,5

über Fleisch und Innereien abgedeckt

Vitamin D

unterstützt Calciumaufnahme, stärkt Knochen

50–100 IE

Ergänzung über Fischöl oder Lebertran, z.B. Lachsöl

Vitamin A

Sehvermögen, Haut, Fell, Immunsystem

1 500–2 000 IE, nicht täglich Leber geben

kleine Menge Leber, ca. 5% der Tagesration

Vitamin E

Antioxidans, Zellschutz

10–30 mg

Bestandteil vieler Multivitamin Präparate

Zink

Hautregeneration, Fellqualität, Immunsystem

3–5 mg

Bierhefe oder Zink Supplement

Magnesium

Nerven- und Muskelfunktion, Stoffwechsel

15–30 mg (nur bei Bedarf)

Ergänzung bei nachgewiesenem Mangel

Omega-3-Fettsäuren

entzündungshemmend, unterstützt Gelenke, Haut, Herz

20–50 mg EPA+DHA

Lachsöl

Präbiotika

gesunde Darmflora, bessere Verdauung

je nach Produkt 1–2 g pro Tag

Einsatz bei Futterumstellung oder Stress

Seealgenmehl

natürliche Jodquelle für die Schilddrüse

0,1–0,2 g pro 10 kg Körpergewicht

1–2 Mal pro Woche ins Futter mischen

Knochenmehl

alternative Calciumquelle bei sensiblen Hunden

wie Calcium dosieren

statt roher Knochen bei Unverträglichkeit

Lebertran/Fischöl

Kombination aus Vitamin A/D und Omega-3-Fettsäuren

1–2 ml pro 10 kg Körpergewicht

täglich über das Futter träufeln

Diese Richtwerte ersetzen keine individuelle Beratung. Besonders bei fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A und Vitamin D ist es wichtig, Überdosierungen zu vermeiden. Im Zweifel sollten Sie mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt sprechen und gegebenenfalls Blutwerte kontrollieren lassen.

Praktische Tipps zur Ergänzung:

Calcium lässt sich gut in Form von Knochenmehl oder fein gemahlenen Eierschalen einsetzen, wenn rohe Knochen nicht vertragen werden oder aus Sicherheitsgründen nicht gefüttert werden sollen. Fischöl oder Lachsöl, wie das Produkt von Barfland , kann bequem mit einem Teelöffel über die tägliche Mahlzeit gegeben werden. Zinkhaltige Ergänzungen wie (Bierhefe) sollten langsam eingeschlichen werden, um die Verträglichkeit zu prüfen. Achten Sie bei allen Ölen auf eine kühle und dunkle Lagerung und verbrauchen Sie geöffnete Produkte innerhalb weniger Monate.

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